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Wenn junge Menschen sich in "Reporter" verwandeln













Jedes Jahr ergreifen in der EU 150 000 "Erasmus"-Studenten die Initiative, die Grenzen ihres Landes zu überschreiten, um andere Horizonte zu erobern. Sie gehen, um das Leben in einem der 26 Mitgliedstaaten der Union zu probieren. Ist es "dort" ebenso? Wird es anders geschätzt? Welche Eindrücke behalten sie zurück? Hier einige Bilder, die Erzählungen von "ganz anderen" Reportern.

Letztendlich ist es anscheindend nicht wirklich so anders auf der anderen Seite der Grenzen des eigenen Landes. Dies geht auf jeden Fall aus den erlebten und erzählten Erfahrungen der Erasmus-Studenten hervor, die sich für gewisse Zeit in "Bürger-Reporter" verwandeln. Im Allgemeinen behalten sie den angenehmen Eindruck zurück, quasi überall in Europa, in diesen Ländern, in die sie sich voller Elan begeben haben, die sie gelernt haben, zu entdecken und allmählich zu "integrieren", "zuhause" zu sein. 

Hier die 10 zur Zeit verfügbaren Reportagen:

  • Irland
  • Belgien
  • Schweden
  • Lettland
  • Polen
  • Litauen
  • Deutschland
  • Tschechische Rep.
  • Slowenien
  • Frankreich

 

Wenn diese Studenten und "Grenzgänger" eines Tages beschlossen haben, sich für eine gewisse Zeit in "Bürger-Reporter" zu verwandeln, so ist dies jedoch kein Zufall. Es beruht eher auf dem Projekt namens "At home in Europe". Es basiert auf einer Initiative einer belgischen Kulturvereinigung, MEDIEL asbl, mit der Unterstützung der Exekutivagentur "Bildung, Audiovisuelles und Kultur" (EACEA) der Europäischen Kommission (im Rahmen des Programms "Europa für die Bürger"). Sie haben ihre Kräfte vereinigt, um diesen jungen Menschen die technischen Teams und die materiellen Mittel bereitzustellen, mit denen diese "Mini-Reportagen" gedreht werden können.

Doch was beinhalten sie genau, diese Reportagen? "Es ist unbedingt erforderlich, dass die Studenten die Hauptakteure dieses Projekts bleiben. Wir haben ihnen also freie Hand gelassen, wie sie die Themen je nach ihrer Vorstellung und ihren Hauptinteressen angehen", sagt uns der Regisseur André Bossuroy.

So fordert uns beispielsweise eine in Nordirland gedrehte Reportage auf, zwei jungen belgischen Studenten durch die Straßen von Belfast zu folgen. Diese scheinen besonders von den Bürgerinitiativen für Frieden und Dialog beeindruckt gewesen zu sein, die von den Behörden – und von den "normalen" Bürgern aufgenommen – wurden, in einer konfliktbeladenen Atmosphäre, die weiterhin zwischen Katholiken und Protestanten, Unionisten und Independantisten latent vorhanden ist. Sie laden uns ein, ihnen bei ihren Nachforschungen zu folgen, die sie über diese Realität durchgeführt haben.

Ein erheblicher Teil der Reportage über Belgien wurde seinerseits außerhalb seiner Grenzen gedreht: in Südafrika und in Madagaskar. Zwei Studenten, die vor Ort von einer belgischen NGO (Comide) empfangen wurden, im Rahmen eines europäischen Programms zur Sensibilisierung für die Entwicklungszusammenarbeit (GD Entwicklung und Beziehungen zu den afrikanischen, karibischen und pazifischen Ländern – AKP), reisten nach Afrika, um mehr über die Schwierigkeiten des lokalen Lebens zu erfahren, auf die die Entwicklungsprojekte eine Antwort geben sollen.

Letztendlich ist dieser Vorgehensweise relativ symbolisch für die Sichtweise der eigentlichen Natur des belgischen Staates: Die Begrenztheit seines Staatsgebiets veranlasst ihn, vielleicht schneller als andere, sich dafür zu interessieren, was außerhalb seiner Grenzen geschieht.

Sicherlich sind diese Reportagen in ihrer Art der Vorstellung keineswegs "konventionell", da die Studenten anfangs keinerlei journalistische Erfahrung oder berufliche Kenntnisse auf diesem Gebiet haben. Manchmal erscheinen sie sogar von Naivität geprägt zu sein. Doch schließlich ist es vielleicht genau diese Naivität, diese Spontaneität, die ihnen ihren Charme verleiht! Keine Schnörkel, keine Verzierungen. Nur die getreue Darstellung des Blicks dieser jungen Menschen auf Europa, seine Prüfsteine und seine Herausforderungen. Nur die wirklichkeitsgetreuen Erzählungen dieser Botschafter für die Öffnung und des erforderlichen Dialogs zwischen den Völkern… 

 

Für weitere Informationen können Sie auch die Internetseite des Projekts "At home in Europe" besuchen.


Terms:

 reporters At home in Europe
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Nützliche Links

  • EACEA
  • Europa für Bürgerinnen und Bürger

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