sustain@brussels. europäische Tagung: nachhaltige urbane Sanierung

Am 15. September dieses Jahres findet im Palast der Schönen Künste in Brüssel eine eintägige Tagung über die besten europäischen Praxisbeispiele in der nachhaltigen urbanen Sanierung statt. Der Schwerpunkt liegt auf den europäischen Finanzierungsprogrammen (Strukturfonds).
Eintägiges Kolloquium, bei dem der Vormittag den besten Brüsseler nachhaltiger Praxisbeispiele sowohl auf wirtschaftlicher und sozialer Ebene als auch in der Planung der Gestaltung öffentlicher Räume und Berücksichtigung der Umwelt gewidmet ist. Am Nachmittag stellen europäische Sachverständige die in ihrem Land laufenden Projekte vor.
Brüsseler Kaleidoskop
Im Laufe des Vormittags stellen mehrere Experten und Akteure der Region Brüssel-Hauptstadt in aufeinanderfolgenden Vorträgen von jeweils 7 bis 8 Minuten die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen städtischen Sanierung vor.
Diese Beispiele, die wegen ihres innovativen Charakters ausgesucht wurden, zeigen den Nutzen und die Benutzung der Strukturfonds in der Brüsseler Umgebung auf.
Die Redner stammen aus unterschiedlichen Bereichen: Zivilgesellschaft, Immobilienagenten, öffentlicher Dienst, Experten… und teilen ihre Erfahrungen mit dem Prozess der Bürgerbeteiligung, beispielhaften Finanzierungsmodellen, energieeffizienten und nicht zuletzt architektonisch hochwertigen Sanierungsprojekten. In den Vorträgen werden ebenfalls die Besonderheiten eine Stadtregion wie Brüssel hervorgehoben.
Ein international namhafter Architekt und Städteplaner bietet abschließend seine Interpretation der Brüsseler Dynamik.
Europäisches Mosaik
Am Nachmittag werden mehrere europäische Erfahrungsbeispiele vorgestellt. Es handelt sich um Stadtviertelprojekte, die in Städten unterschiedlicher Größe in unterschiedlichem Umfang realisiert wurden.
Von Frankreich über die Niederlande bis hin nach Deutschland reicht der Fächer an ehrgeizigen Projekten, die heute für eine neue Definition der nachhaltigen Architektur und Städteplanung in Europa stehen. Es werden konkrete Beispiele in ihrem jeweiligen Stadium vorgestellt, Beispiele nachhaltiger Sanierung bestehender Viertel, der Schaffung neuer Viertel oder der Nutzung brachliegender Eisenbahninfrastrukturen.
Die Beteiligung der Bürger kommt ebenfalls zur Sprache, und zwar in Vorträgen von europäischen Triebfedern der Bürgerbeteiligung, zum Beispiel das Städtenetz "Energy Cities" in Europa.
Claude Jaquier, Direkter der Forschungsabteilung des CNRS, rundet den Nachmittag mit einer transversalen Sicht der einzelnen Beispiele, deren Perspektiven im Rahmen der europäischen Finanzierungsprogramme und ihrer notwendigen Entwicklung.
Wo
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