Unter dem Vorsitz von Jean-Claude Marcourt verschreibt sich die Europäische Union einstimmig einer neuen Industriepolitik

Der Wirtschaftsminister Jean-Claude Marcourt ließ die Schlussfolgerungen über die neue Industriepolitik der Europäischen Union von seinen für die Industrie zuständigen Amtskollegen annehmen. Diese Schlussfolgerungen waren einstimmig im Rahmen des Rates ‚Wettbewerbsfähigkeit’ (Industrie) angenommen worden, dessen Vorsitzender der wallonische Minister bis zum 31. Dezember ist.
Die für Industrie zuständigen Minister begrüßten also die Mitteilung der Kommission vom 28. Oktober über eine integrierte Industriepolitik in der Ära der Globalisierung. Diese Mitteilung ist eine Leitinitiative der Strategie EU 2020. Sie räumt der Industrie in der europäischen Wirtschaft einen zentralen Platz ein und kehrt somit den in den 90er Jahren festgestellten Trend um, als einige Stimmen Europa auf eine Dienstleistungswirtschaft ausrichten wollten. Die Mitteilung und die vom Ratsvorsitz geleistete Arbeit haben somit beide dazu beigetragen, das Image der Industrie bei den politischen Entscheidungsträgern zu ändern.