Steven Vanackere über die europäische Zukunft von Bosnien-Herzegowina
Der Außenminister von Bosnien-Herzegowina, Sven Alkalaj, wurde heute vom stellvertretenden Premierminister und Außenminister Steven Vanackere bei einem Arbeitsessen im Rahmen der belgischen Ratspräsidentschaft der Europäischen Union empfangen. Dabei war der Integrationsprozess Bosnien-Herzegowinas in die EU ein wichtiges Gesprächsthema.
Die beiden Minister sprachen über zahlreiche Themen: die Zukunft der internationalen Präsenz in Bosnien-Herzegowina sowie die Notwendigkeit einer verstärkten europäischen Präsenz, die erforderliche Verfassungsreform in Übereinstimmung mit dem Europäischen Übereinkommen über die Menschenrechte und die kommenden Wahlen. Auch das Thema der euro-atlantischen Integration wurde angesprochen, und die Minister diskutierten über die Aussichten Bosnien-Herzegowinas mit Blick auf eine zügige Erfüllung der Bedingungen für einen umfassenden Beitritt zum „Membership Action Plan“ der NATO.
Steven Vanackere bekräftigte erneut, dass die Zukunft aller westlichen Balkanländer in der Europäischen Union liegt, was somit auch für Bosnien-Herzegowina zutrifft, wie dies vor Kurzem bei einem hochrangigen Treffen in Sarajewo bestätigt worden war. Sven Alkalaj erläuterte die erreichten Fortschritte in der Anwendung des Fahrplans, der bald seinen Landsleuten erlauben soll, ohne Visa in die Europäische Union einzureisen. Minister Vanackere ermutigte Bosnien-Herzegowina, seine Anstrengungen auch mit Blick auf den Expertenbericht fortzusetzen, auf dessen Grundlage die EU ihre künftigen Entscheidungen bezüglich der Visa treffen wird.