Neuer Aktionsplan für lokales e-government

Während der Vorkonferenz über e-government in Gent wurde das ‘Citadel Statement’ vorgestellt, ein Aktionsplan, um e-government bei Städten und Gemeinden zu unterstützen. E-government ist die Nutzung von ICT, um Bürgern und Unternehmen besser behilflich sein zu können.
“E-government ist in ganz Europa ein schwieriges Thema”, erklärt der flämische Minister Geert Bourgeois. “Großstädte können häufig zwar umfangreiche oder große Projekte ausarbeiten, aber kleinere Gemeinden haben viel weniger Mittel, um auf vergleichbare Art und Weise ICT in ihrem Dienstleistungsangebot zu verwenden.“
Lokales e-government muss dafür sorgen, dass der Kontakt zwischen den Bürgern und den lokalen Behörden einfacher verläuft.
Konferenz
Während der Konferenz teilten zahlreiche Experten ihre Meinung darüber mit, wie lokales e-government verstärkt werden kann und muss. Carlota Perez erstellte eine sehr starke Analyse darüber, wie Innovation zu drastischen Änderungen in der wirtschaftlichen Entwicklung und zu sozialen Veränderungen führt. Sabine Rotthier von der Hochschule Gent stellte das I-scan-Projekt vor, das für jede flämische Gemeinde prüft, ob die Voraussetzungen für eine leistungsstarke ICT-Politik vorhanden sind. Dries Buytaert erläuterte, wie Open Source und Cloud Computing Gemeinden mit einem kleinen Budget helfen können.
Julia Glidden stellte am Anfang das ‘Citadel Statement’ vor. Daniël Termont, Bürgermeister von Gent, und Vertreter der mitwirkenden internationalen Organisationen (Smart Cities und LOLA, Linked Organisation of Local Authority ICT Societies) teilten ihre persönliche Meinung zu diesem Statement mit.
Das ‘Citadel Statement’ bekam die Unterstützung aller Organisationen und Unternehmen, die diesen Text als starken Ausgangspunkt für eine europäische Politik über kommunales e-government betrachten.








































































