Jugendarbeit diese Woche auf der europäischen Agenda

Diese Woche kommen hunderte Jugendarbeitsexperten aus 50 europäischen Ländern zu zwei Konferenzen nach Gent, um sich mit dem Politikbereich Jugend zu befassen. Der belgische EU-Vorsitz setzt auf Jugendarbeit, um die Chancen von Jugendlichen in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
Gemeinsam bereiten sie eine Resolution zur Jugendarbeit vor, die beim Europäischen Ministerrat für Jugend zur Sprache kommen wird (16. November 2010). Hiermit will Belgien zeigen, dass Jugendarbeit funktioniert.
- Auf der Europäischen Konferenz zur Geschichte der Jugendarbeit und -politik (5.-7. Juli 2010) ziehen europäische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Jugendarbeiter Lehren aus der Geschichte und aus der europäischen Vielfalt an Jugendarbeit und Jugendpolitik. Denn es gibt keine Zukunft ohne Geschichte.
- Der Europäische Kongress über Jugendarbeit (7.-10. Juli 2010) diskutiert über die Rolle der Jugendarbeit:ihre Stärken, ihre Schwächen und ihre Beiträge zur Gesellschaft. Dies führt zu einem Aktionsplan zur besseren Unterstützung der Jugendarbeit. Auf diese Weise kann die Jugendarbeit ihrerseits jungen Menschen helfen, aktiver am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Belgien übernimmt vom 1. Juli bis 31. Dezember 2010 den Vorsitz des Rates der Europäischen Union (EU). Flandern koordiniert und organisiert den Bereich Jugend (in Absprache mit der Französischen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft).
Die drei belgischen Jugendprioritäten dieses Vorsitzes sind:
- Jugendarbeit
- Jugendliche und Beschäftigung
- Politik für Kinder und Jugendliche und der Bereich der Kinderrechte