Jean-Claude Marcourt stößt Debatte über Energieprobleme der europäischen Industrie an

Die Zusagen der Europäischen Union im Bereich des Klimawandels sind weitreichend.Sie gehen über diejenigen ihrer wichtigsten Mitbewerber auf den internationalen Märkten hinaus und stellen die europäischen Unternehmen vor großen Problemen.
Um eine öffentliche Debatte über das Thema anzustoßen, veranstaltet der Minister Jean-Claude MARCOURT eine Konferenz über die Energieprobleme der europäischen Industrie.Diese findet am 16. und 17. September 2010 in Spa statt.
An diesen beiden Tagen werden sich rund 200 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt mit den verschiedenen Aspekten des Themas befassen.Sie werden auf diese Weise zu den Diskussionen beitragen, die die europäischen Industrieminister im Wettbewerbsrat am kommenden 25. und 26. November führen werden, bei dem die Ergebnisse der Zusammenkunft in Spa vorgestellt werden dürften.
Die Veranstaltung erfolgt im Zusammenhang mit der Veröffentlichung einer neuen Industriepolitik und des europäischen Plans für Innovation und Forschung.Eine der Herausforderungen der künftigen Industriepolitik wird darin bestehen, den in Europa angesiedelten Unternehmen Zugang zu Energieressourcen zu garantieren.Die Kosten des Zugangs zu den Energieressourcen sind jedoch in der Europäischen Union höher als für ihre wichtigsten Mitbewerber auf internationaler Ebene, vor allem aufgrund der Umweltvorschriften und der Emissionsziele der Union.
Verschiedene Industriesektoren legen heute ihre Vorschläge auf den Tisch.Politische und Wirtschaftsakteure sind sich heute in einem wichtigen Punkt einig:Die Energieprobleme sind nicht notwendigerweise Hindernisse.Sie können angesichts der neuen Erwartungen der Verbraucher auch eine Chance sein.
Auf der Konferenz in Spa werden zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Sektoren vertreten sein.Hochrangige Verantwortliche von international agierenden Unternehmen wie AREVA, Shell, Siemens, sowie Vertreter von europäischen Organisationen werden ebenfalls präsent sein.
Diese Konferenz ist, was den Umweltschutz anbelangt, beispielhaft. Schon in der Vorbereitungsphase wurden die Auswirkungen der Veranstaltung auf das Klima gemeinsam mit Climact identifiziert. Lösungen zur Reduzierung dieser Wirkungen wurden analysiert und eingeführt. Diese Lösungen betreffen in erster Linie die Transportmittel der Referenten und Teilnehmer, die vorgeschlagenen Aktivitäten, vor allem durch die Nutzung von Elektrofahrzeugen, die Logistik in Form eines Zeltes mit einem Kunststoffdach, das Sonnenlicht hereinlässt, das Catering, bei dem lokale Produkte und kalte Speisen bevorzugt werden und die Unterbringung durch die Auswahl eines nahegelegenen Hotels.