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Die Minister für Unterricht kooperieren um voran zu kommen !

Aktuelles - 13/07/2010 Von smahen.amrani

Kooperation und Austausch von Best Practices waren die Schlagwörter des Séminaire des Ministres de l’Enseignement. Im Zentrum des Austauschs standen zwei Hauptthemen: der Erwerb von Grundkenntnissen und der vorzeitige Schulabgang. Beim Vergleich der europäischen Zielsetzungen zeigt sich, dass eine effizienter Schulbesuch der meisten Kinder eine nie dagewesene Priorität hat.

Anlässlich des am 9. Juli dieses Jahres organisierten Séminaire des Ministres de l’Enseignement obligatoire tauschten Marie-Dominique Simonet, Ministre de l’Enseignement obligatoire et de Promotion sociale en Communauté française, und Ihre europäischen Amtskollegen Standpunkte und Best Practices zum Thema Bildung aus.
Ein bereichernder Austausch, bei dem sich im Hinblick auf die von den Staats- und Regierungschefs im Rahmen der Strategie EU 2020 vertretene Linie der Willen und die Notwendigkeit einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Bildung bestätigte.
Bei dem Seminar wurden zwei Hauptthemen zur Zukunft der europäischen Schüler angesprochen: der Erwerb von Grundkenntnissen und der vorzeitige Schulabgang.

Die Beherrschung der Grundkenntnisse genießt große Priorität bei den bildungspolitischen Maßnahmen, denn sie stellt den Schlüssel zu einer gelungenen Eingliederung in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt dar. Anlässlich dieses Seminars schlug die europäische Commissaire de l’Education, Androulla Vassiliou, die Einsetzung von zwei hochrangigen Gruppen bestehend aus Repräsentanten der verschiedenen Länder vor. Die eine werde sich mit dem Lesenlernen und die andere mit Mathematik und den Naturwissenschaften befassen. Das Ergebnis dieser konzertierten Arbeit von Experten werde dazu dienen, effizientere Maßnahmen zu entwickeln und leistungsfähige Methoden nutzbringend einzusetzen.

Zahlreiche europäische Länder berichteten von Reformen Ihres Bildungssystems, die eingeführt wurden, um der Herausforderung einer gelungenen Bildung effizienter zu begegnen, und von denen alle profitieren würden. In den Darlegungen wurde deutlich die Bedeutung von präventiven, globalen und regelmäßig bewerteten Maßnahmen hervorgehoben, und zwar bereits im Vorschulalter der Kinder im Kindergarten.

Die besonders beunruhigende Problematik des vorzeitigen Schulabgangs gab ebenfalls Anlass zu konstruktivem Meinungsaustausch. Alle Akteure der Bildungspolitik sind sich darin einig, dass der Schulbesuch und der Erwerb von Grundkenntnissen den Zugang der jungen Menschen zum Arbeitsmarkt ermögliche und einen Schutz vor Armut darstelle. Den Diskussionen war zu entnehmen, dass der gemeinsame Wille besteht, frühzeitig individuell und präventiv zu intervenieren und konkrete Informationen und Fakten auszutauschen, um die größtmögliche Zahl von Schülern zu beschulen. Die europäische Commissaire, Androulla Vassiliou, nutzte die Gelegenheit, um eine baldige Empfehlung zum vorzeitigen Schulabgang anzukündigen, die in vollem Umfang in der Linie der Verabschiedung durch die europäischen Staatschefs liegen wird, mit dem Ziel einer Reduzierung der Schulabbrecherquote auf 10% innerhalb der nächsten zehn Jahre (im Jahr 2000 betrug sie in der EU 17,6%. Sie nahm ständig ab und belief sich 2008 auf 14,9%). 

Ein europäischer Impuls als Nachhall auf die vom französischen Vertreter vorgebrachte Entscheidung, auf nationaler Ebene diese Quote auf 9,5% zu senken und unter der Schirmherrschaft der Kommission eine Arbeitsgruppe zu gründen, die sich speziell mit dem Schulabbruch befasst.

Am Ende der Diskussion plädierte Marie-Dominique Simonet für eine regelmäßige Durchführung dieser Art fruchtbarer Treffen, bei denen sich die Bildungsminister zusammenfinden, und wie sie am Donnerstag für die Directeurs généraux de l’Enseignement stattfand.
Dieses Seminar trage zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ländern der Europäischen Union bei und führe die Dynamik, die im Rahmen der Strategien zu Bildung und Ausbildung gestartet wurde, das ganze Leben lang weiter.
 

Presse Kontakt 

  • Stéphane Cornet (Pressereferent von Marie-Dominique SIMONET, Ministre de l’Enseignement obligatoire et de Promotion Sociale en Communauté française de Belgique)

stephane.cornet@gov.cfwb.be

 

  • +32 (0)2 801 78 98 / +32 478 66 60 93

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