Die EU-Präsidentschaft ist stolz auf die belgische Kreativität

Vizepremierminister und Minister der Auswärtigen Angelegenheiten Steven Vanackere und Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten Olivier Chastel, ebenso wie Vertreter der Französischen Gemeinschaft, Flanderns und der Deutschsprachigen Gemeinschaft sowie des gemeinnützigen Vereins "Les Petits Riens" eröffnen am 1. Juli in Anwesenheit des Präsidenten des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, die Ausstellung "Fashion & Design – Second Hand Second Life".
Diese Ausstellung entstand auf Initiative und durch Zusammenarbeit der Französischen Gemeinschaft, Flanderns und der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Rahmen der belgischen EU-Ratspräsidentschaft und wird vom 1. Juli bis 31. Dezember 2010 im Justus-Lipsius-Gebäude in Brüssel präsentiert, dem Sitz des EU-Rates. Sie würdigt die belgische Kreativität und fügt sich dabei in den Kontext des "Europäischen Jahres des Kampfs gegen Armut und soziale Ausgrenzung" ein.
Die Ausstellung beinhaltet elf Werke von Modedesignern und sechs Werke von belgischen Designern – hergestellt aus gebrauchten Gegenständen und gebrauchter Kleidung, die bei den Petits Riens zusammengesucht wurden. Ein Teil dieser Einzelstücke wurden speziell für diese Ausstellung geschaffen, um sowohl die Bedeutung der belgischen EU-Präsidentschaft zu unterstreichen, als auch die nächste jährlich stattfindende Modenschau der Petits Riens anzukündigen, die dieser Verein im Oktober 2010 veranstaltet, um Geld zu sammeln. Sechs Monate lang werden Kreationen von Ann Eckers, Christian Wijnants, Christophe Coppens, Delvaux, Natan, Christophe Van Liedekerke, Chrystl Fisher, Monsieur Bul, MoutonCollet, Kris Van Assche, Sigi, Lennart Van Uffelen, Kasper Hamacher, Thierry Bataille, Pascal Koch, Pol Quadens und den Petits Riens ausgestellt.
Dieses Projekt wäre ohne die Zusammenarbeit mit Les Petits Riens nicht möglich gewesen, einem gemeinnützigen Verein, der überall in Belgien gebrauchte Dinge sammelt, sortiert und wieder verkauft, um zahlreiche soziale Projekte zu finanzieren, die Obdachlosen und notleidenden Familien zugutekommen.