Didier Reynders und Olivier Chastel schlagen die erste 2-Euro-Gedenkmünzen zu Ehren der belgischen EU-Ratspräsidentschaft
Am Dienstag, dem 1. Juni 2010, haben Didier Reynders, belgischer Vize-Premierminister und Finanzminister, und Olivier Chastel, Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, in der Monnaie Royale de Belgique das erste 2-Euro-Stück zum Gedenken an die belgische EU-Ratspräsidentschaft 2010 geschlagen. Zu diesem Anlass versammelten sich Botschafter und Vertreter aller 27 Mitgliedstaaten um Didier Reynders und Olivier Chastel.
Im Jahre 2003 räumte die Europäische Kommission den Mitgliedstaaten die Möglichkeit ein, unter bestimmten Bedingungen, Gedenkmünzen prägen zu dürfen, die ebenfalls als offizielles Zahlungsmittel gelten. Die Münze, die am 1. Juni geprägt wurde, ist bereits die siebte von Belgien ausgegebene 2-Euro-Gedenkmünze. Anders als Gedenkmünzen aus Gold oder Silber, die ausschließlich im Land der Ausgabe ein gesetzliches Zahlungsmittel sind, kann dieses 2-Euro-Stück in der gesamten Euro-Zone in Umlauf gebracht werden.
„Kurz etwas zur Geschichte: Das Logo, das auf der Gedenkmünze abgebildet ist, ist das Siegerprojekt eines zwischen Designstudenten aus Spanien, Belgien und Ungarn ausgetragenen Wettbewerbs. Ziel war es, ein Design-Projekt zu finden, das am besten die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt zwischen den europäischen Bürgern darstellt“, so Olivier Chastel.
Der Staatssekretär für europäische Angelegenheiten versicherte den Vertretern der anderen 26 Mitgliedstaaten, dass sich Belgien während der EU-Ratspräsidentschaft dafür einsetzen werde, konkrete Ergebnisse in Bezug auf die Erwartungen der EU-Bürger zu erzielen. Die Gedenkfeier vom 1. Juni ist ein perfektes Symbol für dieses Ziel. Denn „der Euro, der für unsere Bürger die wohl greifbarste Verwirklichung der letzten Jahre ist, durchläuft derzeit eine Krisenperiode. Mit der Prägung ihres Logos bekräftigt die belgische Präsidentschaft laut und deutlich, dass sie keinesfalls am Nutzen und Fortbestand der Währung zweifelt“, erklärt Olivier Chastel.