Lebensmittelsicherheit: eine geteilte Verantwortung
Am Rand der 3 von der GD Sanco geplanten Gespräche am runden Tisch über die Veterinärkontrolle veranstalten die davon betroffenen europäischen Fachverbände (COPA-COGECA für die Züchter, UECBV für die Schlachthöfe und FVE für die Tierärzte) ein Seminar, um Bilanz über die Stärken und Schwächen des aktuellen Systems zu ziehen, mit dem Ziel, die eventuellen Grundlagen einer auf den Risiken basierenden Kontrolle zu ermitteln. Dieses Seminar folgt auf dasjenige, das während der französischen Präsidentschaft zu diesem Thema im Juli 2008 in Lyon veranstaltet wurde. Es soll den Dialog zwischen den Fachleuten, aber auch mit den zuständigen Behörden und den politischen Entscheidungsträgern intensivieren.
Nach dem von der französischen Präsidentschaft im Juli 2008 in Lyon veranstalteten Seminar über die Veterinärkontrolle organisieren die von diesem Thema betroffenen europäischen Fachverbände (Züchter, Schlachthöfe und Tierärzte) am Rande der 3 Gespräche am runden Tisch, die von der GD Sanco 2010 zu diesem Thema geplant sind, ein Seminar, um Bilanz über die Stärken und Schwächen des aktuellen Systems zu ziehen, mit dem Ziel, die eventuellen Grundlagen einer auf Risiken basierenden Kontrolle zu ermitteln.
Jeder der drei Fachverbände wird seine Sicht der derzeitigen Lage und der Zukunft darstellen. Es wird darum gehen, die Übereinstimmungen sowie die Punkte zu identifizieren, die einer Diskussion bedürfen. Es werden die in einigen Mitgliedstaaten durchgeführten Pilotprojekte vorgestellt, um daraus Erkenntnisse zu erhalten.
Ein Vertreter der Mitgliedstaaten wird die Gelegenheit erhalten, den rechtlichen Rahmen und ihre Sicht der Überprüfung der Kontrolle darzulegen. Auch die EFSA ist eingeladen, um darzulegen, wie ihre Rolle als "Risikobewerter" aussehen könnte. Damit ist eine Podiumsdiskussion eingeleitet, an der auch die europäischen politischen Entscheidungsträger (Europäisches Parlament, Europäische Kommission) teilnehmen werden. Die Podiumsdiskussion wird verschiedene Themen ansprechen, darunter die Einführung von vergleichbaren Methoden der Risikoanalyse, die Verbindung zwischen Lebensmittelsicherheit, artgerechter Tierhaltung und Tiergesundheit, die Leistung der Eigenkontrollsysteme, die Zertifizierung, die Aufgabenteilung (offizielle Veterinäre, offizielles Hilfspersonal und Personal der Schlachthöfe), und die Verantwortung, Ausbildung, Flexibilität, Berücksichtigung wissenschaftlicher und technologischer Fortschritte, die Anerkennung auf dem Weltmarkt usw..
Das Ziel dieses Seminars besteht darin, die Fachleute über mögliche zukünftige Entwicklungen zu informieren, ihren Sorgen Rechnung zu tragen und daraus konkrete Vorschläge abzuleiten sowie gleichzeitig einen konstruktiven Dialog mit den Behörden einzuführen. Bei der zweiten Runde der Gespräche der Kommission im Herbst kann ein Bericht über die Arbeiten vorgelegt werden.
Mitveranstalter des Seminars sind COPA-COGECA, FVE und UECBV.
Der COPA-COGECA ist die gemeinsame Stimme der Landwirte und ihrer Genossenschaften in der Europäischen Union.
Der Federation of Veterinarians of Europe (FVE) will den europäischen Veterinärberuf zu Gunsten der Tiergesundheit, der artgerechten Tierhaltung und der öffentlichen Gesundheit vereinen.
Die Europäische Vereinigung des Großvieh- und Fleischhandels (UECBV) ist die Vereinigung der nationalen Verbände, welche die Viehmärkte, die Händler von lebenden Tieren und Händler von Rind-, Ziegen-, Schaf- und Schweinefleisch, die Schlachthöfe, die Fleischzerlegungs- und Zubereitungsbetriebe vertreten.