Leben in einer Großstadt (mit einer Behinderung)
Die Dokumentation “Leben in einer Großstadt” ist eine Initiative der Vereinigung behinderter Menschen, VFG vzw.
VFG vzw ist eine sozial-kulturelle Freiwilligenorganisation und Partner der Sozialistischen Krankenkasse. Die Vereinigung wendet sich an die breite Gesellschaft, ungeachtet der ideologischen Überzeugung, an behinderte Menschen, ihre Freunde und Familie.
In der Dokumentation bringt eine Gruppe von behinderten Menschen ein Bild ihres Lebens in der Großstadt mit ihren “Fallen”, aber auch mit allen Chancen, die große Städte bieten. Das Ziel dieses Projektes ist es, den Bürger zu sensibilisieren und die Praxiserfahrung von behinderten Menschen anzuerkennen. Viele behinderte Menschen übersteigen ihre Behinderung und nehmen an sozialen Netzwerken teil. So engagieren sie sich in der Gesellschaft. Der Staat übernimmt seinerseits die Aufgabe, dies zu ermöglichen, durch Ausbauen eines Rahmens, der den spezifischen Bedürfnissen behinderter Menschen entspricht.
Die Dokumentation ist das Ergebnis einer Woche harter Arbeit einer Gruppe engagierter Menschen, die ihre Stimme hören lassen möchten. Sie erkunden die Stadt und stellen den Aspekt „Erreichbarkeit“ an den Pranger. Nach einer Woche harter Arbeit brachte dies eine fesselnde Geschichte, die treffend illustriert, welche Hindernisse behinderte Menschen häufig bewältigen müssen.
Mit diesem Projekt möchten wir die Gesellschaft aufrufen, allen Menschen alle Chancen auf ein eigenes Leben zu bieten. Trotz Rückschlägen und Einschränkungen, aber vor allem dank der einzigartigen Vorgehensweise jedes Menschen gelingt es Menschen, Brüssel zu genießen.
Nach der Vorstellung folgt eine kurze Debatte mit dem Thema: “Leben in der Stadt mit einer Behinderung: Chancen und Risiken”.
2010 ist das internationale Jahr der Ausgrenzung und Armut. Forschungen zeigen, dass mehr behinderte Menschen – im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung - in Armut leben.
Die Dokumentation kam in Zusammenarbeit mit Piazza dell’arte vzw zustande, einer kunsterzieherischen Organisation mit sozialem Einschlag, die hauptsächlich Jugendliche, aber auch Erwachsene und Menschen mit Behinderung mittels Kunst (hauptsächlich Video) zu Wort kommen lassen möchte.
Programm
- 13.30: Begrüßung
- 14.00: Einleitung
- 14.15: Start der Dokumentation
- 14.45: Debatte mit den Themen: “Leben in einer Großstadt mit einer Behinderung: Risiken und Herausforderungen“, “Erreichbarkeit“ und “Armut und Ausgrenzung”
- 15.45: Empfang bis 16.00 Uhr