Kolloquium Steuerföderalismus in der Europäischen Union
Mit diesem Kolloquium möchte das flämische Ministerium für Finanzen und Haushalt aufmerksam machen auf das bestehende Spannungsfeld zwischen einerseits dem europäischen Primärrecht und der europäischen Tendenz zur steuerlichen Koordination und andererseits dem Streben nach einer breiteren steuerlichen Autonomie der Regionen in der EU und den nationalen Rechtsvorschriften, auf die sich der Steuerföderalismus gründet.
Sowohl EU-Fachleute als auch Fachleute aus verschiedenen Regionen werden ihre Sichtweise darlegen und im Rahmen des Möglichen in einer Podiumsdiskussion in Dialog treten, um ein besseres gegenseitiges Bewusstsein zu erreichen.
Der Studientag gliedert sich in zwei Teile: einen konzeptuell ausgerichteten Vormittag und einen regional ausgerichteten Nachmittag. Am Vormittag wird aus juristischer und wirtschaftlicher Sicht an das Konzept des Steuerföderalismus herangegangen. Beim Nachmittagsprogramm liegt der Schwerpunkt auf dem Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen EU-Region. Vier Regionen werden gebeten, ihre Steuerautonomie zu erläutern. Zur Vervollständigung des Vergleichs wird der Nachmittag mit einer Podiumsdiskussion abgeschlossen.













































