Der Beitrag der Kultur zum Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Im Rahmen der belgischen EU-Ratspräsidentschaft hat die Französische Gemeinschaft Belgiens das Thema « Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung » zu ihrer Priorität gemacht und dabei die Rolle der Kultur als Vektor der sozialen Kohäsion, der kritischen Analyse und Sensibilisierung und der Veränderung des Gesellschaftsmodells gewürdigt.
Die Europäische Union will erneut die Bedeutung der kollektiven Verantwortung in der Bekämpfung der Armut bekräftigen, was nicht nur die politischen Entscheidungsträger verpflichtet, sondern auch die Beteiligten des öffentlichen und privaten Sektors. Die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung geht die Kulturpolitiken direkt an und bezieht diese ein. Ziel wird sein, den Beitrag der Kultur zur sozialen Kohäsion und zur Gleichheit herauszustellen.
Unter den wichtigsten Herausforderungen werden der Zugang zu und die Teilhabe an kultureller Bildung, die Notwendigkeit, Synergien zwischen den Politiken in den Bereichen Kultur, Bildung, Jugend und Soziales zu entwickeln, der Kampf gegen Stereotype und der Querschnittscharakter der Kultur besonders herausgestellt.
