Den Teufelskreis der Ungleichheit im Hinblick auf soziale Eingliederung durchbrechen
Innerhalb der Europäischen Union gibt es noch immer große Unterschiede im Bereich der sozialen Eingliederung. Ungleichheit, Armut und soziale Isolierung zu verringern, das ist eine große Herausforderung, die weiterhin Vorrang haben muss. Die Herausforderung gilt für jeden Politikbereich, das Bildungswesen spielt jedoch hier eine entscheidende Rolle.
Während der Konferenz sollen politische Entscheidungsträger, Sozialpartner, Experten, Forscher, Bildungs- und Ausbildungsanbieter miteinander über dieses Thema diskutieren. Die zweitägige Konferenz will europäische, nationale und regionale Politik und gute und bewährte Verfahrensweisen unter die Lupe nehmen. Gleichheit und Eingliederung auf allen Bildungsebenen stehen dabei im Mittelpunkt.
Der unterschiedliche Grad der sozialen Eingliederung in den europäischen Mitgliedstaaten deutet darauf hin, dass die Verringerung von Ungleichheit und Isolierung nach wie vor eine große Herausforderung darstellt. Diese Verringerung zielt sowohl auf strukturelle Veränderungen als auch auf eine zusätzliche Unterstützung von Schülern und Studenten, bei denen die Gefahr der Isolierung größer ist, ab. Gleichheit und Exzellenz können Hand in Hand gehen: Sie ergänzen einander und müssen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene angestrebt werden. Auch wenn die Situation sich in jedem Mitgliedstaat anders darstellt, kann eine europäische Zusammenarbeit helfen, neue Wege aufzuspüren, um soziale Integration und Gerechtigkeit anzuregen, ohne dabei Exzellenz einzubüßen.
Bildung und Ausbildung fördern soziale Integration, ebenso wie bürgerschaftliches Engagement und persönliche Entwicklung. Mit einer hochwertigen Ausbildung steigen die Chancen für soziale Mobilität und ein Druchbrechen des Teufelskreises aus Armut und sozialer Isolierung. Leider funktionieren Bildungs- und Ausbildungssysteme häufig genug auf der Grundlage von Ungleichheit, z. B. im Hinblick auf den Zugang zu qualitätsvoller Bildung.
Diese Konferenz will europäische, nationale und regionale Politiken und Modelle bewährter Verfahrensweisen, die die Gleichheit und soziale Eingliederung auf allen Bildungsebenen (Vorschule, Schulpflicht, Hochschulwesen und Erwachsenenbildung) fördern, ins Rampenlicht stellen.
Politische Entscheidungsträger, Sozialpartner, Experten, Forscher, Bildungs- und Ausbildungsanbieter und die Zivilgesellschaft erhalten Gelegenheit, miteinander zu diskutieren.
Während der Konferenz wird ebenfalls das 30-jährige Bestehen des europäischen Netzwerks Eurydice gefeiert.
28. September: 8.30 - 17.00
29. September: 8.30 - 13.00
Mehr Information:
educ.presidency@vlaanderen.be