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Die Bürger waren sich nicht immer darüber bewusst, was Europa für ihr tägliches Leben bedeutet. Es nimmt jedoch direkten Einfluss auf die Entwicklung unserer Regionen
Die Strukturfonds spielen eine wichtige Rollen, weil sie darauf abzielen, die wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Ungleichheiten zwischen den europäischen Regionen zu verringern. Sie bewirken also insbesondere eine optimale Umsetzung unseres Entwurfs eines solidarischen und ganzheitlichen Europas, das alle Regionen mit einbezieht, in eine Dynamik der Entwicklung und Lebensqualität. Über verschiedene Programme wendet Europa Strukturprojekte in völlig unterschiedlichen Sektoren an, wie etwa Gesundheit, Umweltschutz und Verkehr. Die wallonischen Unternehmen und Forschungszentren werden also dank gemeinsamer finanzieller Bemühungen von Wallonie und Europa gestärkt.
Das Programm Erasmus für die höhere Bildung wird nicht mehr aufgelegt. Aber andere Programme im Bildungsbereich gestatten es jungen Walloniern und jungen Brüsselern, sich in allen vier Himmelsrichtungen Europas zu bilden. Programme wie „Jugend für Europa “ oder „ Europäisches Volontariat „ erlauben Jugendlichen aus Wallonie und Brüssel, in Europa zu leben und mehr Einblicke in das Berufsleben zu erleben.
Die grenzübergreifende Zusammenarbeit drückt sich über die „Interreg“- Programme aus, die direkten Einfluss auf den Alltag der Wallonier nehmen, beispielsweise bei der Pflege oder bei der grenzüberschreitenden Berufsausbildung.
Im Bereich Umwelt beschäftigen sich mehrere Projekte mit der Wasserqualität. Wallonie profitiert auch vom Netzwerk „Natur 2000“, das die Förderung von Naturstandorten sicherstellt, indem es die Biodiversität von Fauna und Flora schützt.
Darüber hinaus hat Europa seine Politik der Unternehmensunterstützung stark auf KMU ausgerichtet. Zudem wurde Erasmus auf junge Unternehmer ausgeweitet, und unser Präsident hat den Small Business Act auf den Tisch gebracht: damit wird die Reichhaltigkeit der wallonischen KMU weiter bestätigt.


