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Ausstellung Paul Delvaux: Zu den Ursprüngen des Werks

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Der rote Faden der Ausrichter dieser Ausstellung besteht darin, die zahlreichen Einflüsse der belgischen und europäischen Maler auf das Werk von Paul Delvaux zu zeigen. Wie ihm dies letztendlich ermöglichte, Schritt für Schritt, Einfluss für Einfluss, praktisch Strich für Strich seinen so besonderen, von Surrealismus und Poesie geprägten Stil zu entwickeln.


"Nach vielfachem Zögern und zahlreichen Veränderungen gelang es mir allmählich, meinen Weg zu finden. Ich war wie alle jungen Menschen in ihrer Sturmzeit zahlreichen Einflüssen ausgesetzt: Man muss nach Möglichkeit versuchen, standzuhalten, sich treiben zu lassen, um seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln."

 

Mit diesen Worten des belgischen Malers Paul Delvaux (1897-1994) endet diese Ausstellung, eine wahre Reise durch die zahlreichen malerischen Tendenzen, die Delvaux durchlaufen hat.

Das Anliegen ist hier zu zeigen, wie ein Künstler letztendlich seinen Weg findet. Delvaux selbst hat im Übrigen niemals ein Geheimnis daraus gemacht, wie er sich von dem Werk anderer Künstler angezogen fühlte, und hinterließ hierzu sogar viele Schriftstücke. Hier werden die weniger bekannten Werke des Künstlers gezeigt, stets im Dialog mit den Gemälden seiner "Einflüsse".

 

Eine Rückkehr zu den Ursprüngen

Wir gehen also zum Ursprung seines Lebens, seines Werks zurück, um mit Staunen und Amüsement die vielfachen Ergänzungen, Kehrtwendungen und Entwicklungen zu beobachten. Sie werden dort den erstaunlichen Werdegang von Delvaux von den ersten realistischen Gemälden von Waldlandschaften bis zu jenen fremden Orten, die von De Chirico inspiriert wurden, über die warmen Farben seiner Heimat an der Maas, die man eher in der Provence als am Ufer der Maas vermutet; oder auch die Entdeckung der Sinnlichkeit der Frauen sehen, mythischer, idealisierter Frauen, durch diesen Mann, der ihnen einen großen Teil seines Werks gewidmet hat.

 

Ein ständiger Dialog

Die Ausstellung bietet einen intelligenten und brillanten Dialog zwischen den Gemälden von Delvaux und denjenigen der Künstler, die ihn beeinflusst haben. Allerdings eignet sich Delvaux diese verschiedenen Einflüsse tatsächlich an, nimmt das, was ihn interessiert, und lässt den Rest, andernfalls wäre er nur ein geschickter Nachahmer gewesen.

Darüber hinaus zeigt er stets einen bestimmten zeitlichen Abstand in Bezug auf die Tendenzen, von denen er sich inspirieren lässt, und entwickelt sich in seinem eigenen Rhythmus in einer kindlichen, artigen und vor allem niemals politischen oder düsteren Welt. Seine Welt, die er Strich für Strich schafft, indem er schrittweise seine Palette erweitert, bisweilen manche Werke verleugnet und sogar so weit geht, sie zu zerstören…

Wenn Sie dieses Abenteuer in Versuchung führt, können Sie es im Musée d’Ixelles bis zum 16. Januar 2011 erleben.

© Fondation Paul Delvaux, Sint-Idesbald, Belgique


 


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Nützliche Links

  • Museum of Ixelles

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